Oct 16

Seit einigen Tagen probiere ich jetzt schon die neue Version von Bens unsleepable Theme aus und bin immer noch begeistert. Die neuen Features sind fantastisch und das Theme lässt sich auch relativ leicht lokalisieren. Allerdings nervte mich die relativ lange Ladezeit der einzelnen Beitragsseiten. Das Problem war die neue Unterstützung für cocomment, einen Dienst, der es erlaubt, Kommentare zentral im Blick zu behalten (Beispiel). Da cocomment allerdings auch ein Bookmarklet anbieten denke ich, dass jeder, der diesen Dienst nutzen will, auf das Bookmarklet zurückgreifen kann.

Und hier die Anleitung, wie man das cocomment Feature wieder los wird:
Die Datei “comments.php” im unsleepable Ordner mit einem Texteditor wie zum Beispiel SubEthaEdit öffnen und dann die ersten beiden Skripte komplett löschen. Wenn ihr auf den Screenshot klickt seht ihr, was ich meine.

How to get rid of cocomment

Hoffentlich hat euch das weitergeholfen.

Oct 14

Schaut man auf die WordPress Roadmap so stellt man fest, das für das nächste Release 2.0.5 nur noch ein Ticket offen ist. Ausserdem wurde schon als Veröffentlichungsdatum der 31.10.2006 gesetzt. Das heisst für viele von uns WordPress Neulingen, die damals ad beim Plattformwechsel von RapidWeaver zu WordPress gefolgt sind, dass wir das erste Mal unsere Installationen updaten dürfen.

Oct 11

Ben hat gestern in seinem Blog ein großes Update für das unsleepable Theme veröffentlicht. Es basiert nun auf der neuesten Beta von K2 und sieht aus meiner Sicht noch schicker als der Vorgänger aus. Unter der Haube hat sich auch einiges getan, was ich selbst auch noch nicht komplett verstehe. Ich hab das neue Theme erstmal “dreckig” geladen und werde im Laufe der Woche meine individuellen Anpassungen vornehmen.

Sep 18

Nachdem ich WordPress jetzt seit einigen Wochen verwende, steigt mein Bedürfnis, die Prozesse in diesem System besser zu verstehen und auch Kleinigkeiten an den Themes oder Plugins zu verändern. Es gibt zwar Im Netz eine Menge Dokumentationen, allerdings kann ich Sachverhalte auf Papier wesentlich besser nachvollziehen. Irgendwie ist das gedruckte Wort immer noch griffiger. Deswegen habe ich mich mal umgeschaut und will hier ein paar deutsche und englische Bücher rund um das System WordPress vorstellen:

Cover von WordPress 2.x kompaktWordPress 2.x kompakt von Stephan Lamprecht

Aus meiner Sicht ein Buch für wirkliche Anfänger, die sich noch nie mit Blogs beschäftigt haben. Erklärungen nur zum Admin Panel mit ein bisschen Hintergrundinformationen, was die Funktionen bedeuten. Für mich ungeeignet.

Cover WordPress 2 (Visual QuickStart Guides)WordPress 2 (Visual QuickStart Guides) von Maria Langer und Miraz Jordan

Habe ich selber leider nicht in der Hand gehabt, wird aber bei Amazon.com sehr gut bewertet, auch wenn nicht alle Einzelheiten erklärt werden. Auf jeden Fall umfassender als WordPress 2.x kompakt.

Cover von Little Boxes. Webseiten gestalten mit CSS. GrundlagenLittle Boxes. Webseiten gestalten mit CSS. Grundlagen von Peter Müller

Sehr gute Bewertung bei Amazon, beschäftigt sich aber leider nur mit CSS und deckt damit leider nicht das Thema WordPress komplett ab. Scheint aber gerade für all diejenigen, die sich mehr mit CSS beschäftigen wollen, sehr gut zu sein.

Cover von Pro WordPress DevelopmentPro WordPress Development von Chris J. Davis

Leider erst ab Oktober verfügbar, bekommt aber gerade in Amerika sehr gute Vorschusslorbeeren. Geht wohl sehr stark ins Detail und enthält Anleitungen zum Bauen eines Themes und eines Plugins. Scheint aus meiner Sicht die erste Wahl zu sein.

Zur Zeit sind die Informationen für Pro WordPress Development bei Amazon.de noch nicht aktualisiert, das Buch soll circa 30 € plus Versand kosten. Ich werde mir dieses Buch kaufen und dann meine persönliche Bewertung hier posten.

Sep 17

Ich verwende Flock seit knapp einer Woche als Zweitbrowser. Für alle die Flock nicht kennen folgt hier eine kurze Erklärung, was Flock eigentlich ist und wie er sich von den meisten gängigen Browsern unterscheidet.

Icon von FlockFlock selbst basiert auf Firefox, dem bekanntesten OpenSource-Browser der Welt. Der Unterschied zwischen den beiden Browsern ist, dass Flock versucht, all die Tools, die gemeinhin als Web 2.0 beschrieben werden, mit in den Browser einzubinden und dadurch den Nutzer noch mehr Möglichkeiten zu geben.

Zu diesen Tools gehört eine direkte und sehr gut gelöste Integration von verschiedenen Photosharing-Lösungen, namentlich Flickr und Photobucket. Ebenfalls integriert ist ein RSS-Reader und die Möglichkeit, die angelegten Bookmarks direkt bei del.icio.us und Shadows mit anderen Nutzern zu teilen.

Eine weitere Besonderheit ist die Fähigkeit, direkt über den Browser Artikel zu schreiben und diese im eigenen Blog zu veröffentlichen. Flock unterstützt eine Vielzahl von Blogging-Plattformen, unter anderem auch das in diesem Blog verwendete WordPress.

Von der Idee her ist Flock ein mächtiger Browser, und obwohl er sich noch im Beta-Stadium befindet, ist er schon benutzbar. Wo sind allerdings die Schwächen und warum wird er nicht mein Standardbrowser fürs Blogging werden?

Flock hat Probleme wenn es um das Erstellen von Posts geht. Entweder werden Web-Snippets nicht als Link eingesetzt oder der Link wird nicht ordentlich beendet. Dazu kommt, dass die “alt”-Tags nicht veränderbar sind und der von Flock produzierte Code noch weiter hinter dem von zum Beispiel WordPress ist.

Gleichzeitig ist er von der Handhabung noch nicht vollständig durchdacht. Erstellt man zum Beispiel gerade einen Beitrag und hat das Browserfenster geschlossen, kann man kein neues Browserfenster öffnen, es wird von Flock einfach nicht angeboten. Man muss dann erst den Beitrag abspeichern und alle Fenster schliessen.
Dies und mehrere andere Kleinigkeiten machen Flock noch nicht für mich nutzbar, auch wenn ich von dem Konzept her begeistert bin und den Entwicklern alles Gute wünsche.

Eine weitere Review findet ihr bei apfelquak unter dem Titel Flock – Der “Soziale Browser”, geschrieben von Amy. Martin hat in seinem Blog eine Review zum Bloggen mit TextMate veröffentlicht, allerdings ist mir das Tool mit knapp 40$ zu teuer und die Wahrscheinlichkeit, dass es das Ultimate Tag Warrior Plugin von Christine Davis unterstützt, ist sehr gering.

Sep 15

Hatte ich gestern noch voller Stolz verkündet, dass meine Moburl bei Google zu Hause ist, findet heute schon wieder der nächste Umzug statt. Leider stellte sich heraus, dass die Weiterleitung von der mdot-URL auf den Google Proxy nur sporadisch und bei manchen Handies gar nicht funktionierte.
Alex King's BlogDeswegen habe ich mich heute nach einer Lösung umgeschaut und bin über das geniale WordPress Mobile Edition Plugin von Alex King gestolpert, der wohl leidenschaftlich Plugins für WordPress schreibt. Mit diesem Plugin erkennt WordPress alle Zugriffe von mobilen Geräten und leitet sie auf eine speziell optimierte Seite um. Ausserdem habe ich auch die Moburl auf die mobile Seite umgeleitet.
Button von Opera MiniFür alle Benutzer eines halbwegs aktuellem Handy empfehle ich den Download des Opera Mini Browsers, der auch normale Webseiten über einen Proxy verkleinert und auf die kleineren Display anpasst. Die Darstellung der aufgerufenen Webseiten ist im Vergleich zu den meisten enthaltenen Browsern wesentlich besser. Und Opera Mini funktioniert auch problemlos mit Moburls. Eine Livedemo des Opera Mini Browsers könnt ihr hier ausprobieren: Livedemo