Seit heute übernimmt das Simple Tagging Plugin von Michael Wöhrer und Amaury Balmer die Funktion von Ultimate Tag Warrior. Simple Tagging kann alle bestehenden Tags von UTW übernehmen und bietet aus meiner Sicht im Moment das beste Tagging Paket aus Performance und Funktion.
Anschauen lohnt sich, auch die Einbindung in das iTheme war für jemanden wie mich, der kein PHP/HTML/CSS Crack ist, einfach zu bewältigen. Wer also auf der Suche nach einem Tagging Plugin für WordPress sucht, sollte sich das Simple Tagging auf jeden Fall anschauen.
Der einzige Rückschritt ist, dass ich bis jetzt noch keine Möglichkeit gefunden habe, Tags bereits per TextMate einzufügen.
Nachdem ich mich eingehender mit TextMate beschäftigt habe, gab es nur eine Sache, die mich beim Bloggen gestört hat. Und dies ist der fehlende Support für Tags, mit denen man seinen Beitrag mit Stichwörtern versehen kann.
Zwar soll WordPress mit Version 2.3 nativ “Tags” unterstützen, allerdings braucht man bis dahin noch Plugins wie zum Beispiel Ultimate Tag Warrior.
Um nun Beiträge mit TextMate zu taggen, müssen zwei Erweiterungen geladen werden, die beide von Brett Terpstra, Miteigentümer von Circle Six Design, entwickelt wurden.
Auf der Downloadseite müssen sowohl das WordPress Plugin “UTW-RPC” als auch das TextMate Bundle “AutoTag” geladen werden.
Danach lädt man das “UTW-RPC” Plugin in das Plugin-Verzeichnis seines WordPress-Blogs und aktiviert es.
Zur Installation des “AutoTag”-Bundles langt ein einfacher Doppelklick auf die Datei.
Nach der erfolgreichen Installation kann man sich über “Bundle” -> “AutoTag” -> “Get Tags”
alle bereits vergebenen Tags auflisten lassen. Neue Tags werden einfach über “Keywords” im Standard Blogging-Bundle von TextMate hinzugefügt.
Ich verwende Flock seit knapp einer Woche als Zweitbrowser. Für alle die Flock nicht kennen folgt hier eine kurze Erklärung, was Flock eigentlich ist und wie er sich von den meisten gängigen Browsern unterscheidet.
Flock selbst basiert auf Firefox, dem bekanntesten OpenSource-Browser der Welt. Der Unterschied zwischen den beiden Browsern ist, dass Flock versucht, all die Tools, die gemeinhin als Web 2.0 beschrieben werden, mit in den Browser einzubinden und dadurch den Nutzer noch mehr Möglichkeiten zu geben.
Zu diesen Tools gehört eine direkte und sehr gut gelöste Integration von verschiedenen Photosharing-Lösungen, namentlich Flickr und Photobucket. Ebenfalls integriert ist ein RSS-Reader und die Möglichkeit, die angelegten Bookmarks direkt bei del.icio.us und Shadows mit anderen Nutzern zu teilen.
Eine weitere Besonderheit ist die Fähigkeit, direkt über den Browser Artikel zu schreiben und diese im eigenen Blog zu veröffentlichen. Flock unterstützt eine Vielzahl von Blogging-Plattformen, unter anderem auch das in diesem Blog verwendete WordPress.
Von der Idee her ist Flock ein mächtiger Browser, und obwohl er sich noch im Beta-Stadium befindet, ist er schon benutzbar. Wo sind allerdings die Schwächen und warum wird er nicht mein Standardbrowser fürs Blogging werden?
Flock hat Probleme wenn es um das Erstellen von Posts geht. Entweder werden Web-Snippets nicht als Link eingesetzt oder der Link wird nicht ordentlich beendet. Dazu kommt, dass die “alt”-Tags nicht veränderbar sind und der von Flock produzierte Code noch weiter hinter dem von zum Beispiel WordPress ist.
Gleichzeitig ist er von der Handhabung noch nicht vollständig durchdacht. Erstellt man zum Beispiel gerade einen Beitrag und hat das Browserfenster geschlossen, kann man kein neues Browserfenster öffnen, es wird von Flock einfach nicht angeboten. Man muss dann erst den Beitrag abspeichern und alle Fenster schliessen.
Dies und mehrere andere Kleinigkeiten machen Flock noch nicht für mich nutzbar, auch wenn ich von dem Konzept her begeistert bin und den Entwicklern alles Gute wünsche.
Eine weitere Review findet ihr bei apfelquak unter dem Titel Flock – Der “Soziale Browser”, geschrieben von Amy. Martin hat in seinem Blog eine Review zum Bloggen mit TextMate veröffentlicht, allerdings ist mir das Tool mit knapp 40$ zu teuer und die Wahrscheinlichkeit, dass es das Ultimate Tag Warrior Plugin von Christine Davis unterstützt, ist sehr gering.