Dank OSZehn bin ich auf das Programm MiniBatteryLogger von Emeraldion Lodge aufmerksam geworden.
Dieses kleine Tool kostet normalerweise 15€, ich konnte es durch den Rabatt von OSZehn für 10 € erworben und finde, dass dieses Geld sehr gut angelegt ist. MiniBatterLogger kontrolliert den aktuellen Ladestatus der Batterie, den aktuellen Verbrauch und generell die Ladekapazität im Vergleich mit Batterien von anderen Nutzern. Dadurch hat man eine größere Kontrolle über die Batterie und kann auch im Nachhinein die wirkliche Akkulaufzeit seines Geräts feststellen.
Dabei bietet MiniBatteryLogger auf der einen Seite ein Menüicon, mit dem man die maceigene Akkuanzeige ersetzen kann und endlich gleichzeitig den aktuellen Ladestand in Prozent sowie die geschätzte Restlaufzeit ablesen kann.
Im Hauptfenster kann man grafisch den Verlauf der Ladeanzeige sowie den Verbrauch nachvollziehen. Es wird ausserdem angezeigt, ob die Batterie gerade geladen wird oder der Rechner sich im Akkubetrieb befindet. Ebenfalls ablesbar ist die Performance der eigenen Batterie mit denen anderer Nutzer und ein geschätzter Wert, wie lange die Lebensdauer des Akkus ist.
Fazit: Viele Informationen zum Akku in einem Programm für wenig Geld, für Statistikfans und Nutzer von mobilen Macs auf jeden Fall Pflicht.
Ich verwende Flock seit knapp einer Woche als Zweitbrowser. Für alle die Flock nicht kennen folgt hier eine kurze Erklärung, was Flock eigentlich ist und wie er sich von den meisten gängigen Browsern unterscheidet.
Flock selbst basiert auf Firefox, dem bekanntesten OpenSource-Browser der Welt. Der Unterschied zwischen den beiden Browsern ist, dass Flock versucht, all die Tools, die gemeinhin als Web 2.0 beschrieben werden, mit in den Browser einzubinden und dadurch den Nutzer noch mehr Möglichkeiten zu geben.
Zu diesen Tools gehört eine direkte und sehr gut gelöste Integration von verschiedenen Photosharing-Lösungen, namentlich Flickr und Photobucket. Ebenfalls integriert ist ein RSS-Reader und die Möglichkeit, die angelegten Bookmarks direkt bei del.icio.us und Shadows mit anderen Nutzern zu teilen.
Eine weitere Besonderheit ist die Fähigkeit, direkt über den Browser Artikel zu schreiben und diese im eigenen Blog zu veröffentlichen. Flock unterstützt eine Vielzahl von Blogging-Plattformen, unter anderem auch das in diesem Blog verwendete WordPress.
Von der Idee her ist Flock ein mächtiger Browser, und obwohl er sich noch im Beta-Stadium befindet, ist er schon benutzbar. Wo sind allerdings die Schwächen und warum wird er nicht mein Standardbrowser fürs Blogging werden?
Flock hat Probleme wenn es um das Erstellen von Posts geht. Entweder werden Web-Snippets nicht als Link eingesetzt oder der Link wird nicht ordentlich beendet. Dazu kommt, dass die “alt”-Tags nicht veränderbar sind und der von Flock produzierte Code noch weiter hinter dem von zum Beispiel WordPress ist.
Gleichzeitig ist er von der Handhabung noch nicht vollständig durchdacht. Erstellt man zum Beispiel gerade einen Beitrag und hat das Browserfenster geschlossen, kann man kein neues Browserfenster öffnen, es wird von Flock einfach nicht angeboten. Man muss dann erst den Beitrag abspeichern und alle Fenster schliessen.
Dies und mehrere andere Kleinigkeiten machen Flock noch nicht für mich nutzbar, auch wenn ich von dem Konzept her begeistert bin und den Entwicklern alles Gute wünsche.
Eine weitere Review findet ihr bei apfelquak unter dem Titel Flock – Der “Soziale Browser”, geschrieben von Amy. Martin hat in seinem Blog eine Review zum Bloggen mit TextMate veröffentlicht, allerdings ist mir das Tool mit knapp 40$ zu teuer und die Wahrscheinlichkeit, dass es das Ultimate Tag Warrior Plugin von Christine Davis unterstützt, ist sehr gering.