Auch wenn es zwischenzeitlich so aussah, als ob Apple bei Leopard die “Input Manager” komplett aus dem System entfernen wollte, so gibt nun die ersten positiven Erfahrungen. Es stellte sich heraus, dass nur die Sicherheitsbestimmungen für alle Tools, die über Input Manager verwendet wurden, erhöht wurde. Die genauen Bedingungen lassen sich im TextMate Blog nachlesen.
Deswegen gibt es seit heute das kostenlose Pflichtool Inquisitor, dass Safari um eine dynamische Suche mit Spotlightfeeling erweitert, das sich auch unter Leopard nutzen lässt.
Vielen Dank Dave!
David Watanabe hat heute die erste Beta von Inquisitor 3 für Safari veröffentlicht. Das Design ist komplett überarbeitet worden und ist jetzt wesentlich platzsparender als die vorhergehende Version. Aber die große Neuigkeit ist, dass Inquisitor kostenlos sein wird.
Inquisitor funktioniert praktisch als Spotlight für das Internet, in dem es direkt bei einer Suchmaschine die eingebenen Begriffe abfragt und in einem kleinen Fenster in Safari anzeigt. Ausserdem können noch beliebig viele eigene Suchfunktionen wie die von keepmefromblogging (http://www.keepmefromblogging.de/?s=%@) hinzugefügt werden.
Den Download für die kostenlose Version findet ihr auf der Inquisitor Seite.
Dave Watanabe, der Entwickler von den genialen Programmen NewsFire, Inquisitor und Acquisition veröffentlichte im August in seinem Blog einen Screenshot zu seinem neuestem Projekt.
Danach fing in den Kommentaren das große Raten an, welche Art von Programm sich hinter diesem Bild versteckt. Viele dachten an einen Kalender oder ein Defragmentierungstool. Zwar brachte Leon schon relativ früh das Stichwort “Bittorrent” ins Spiel, allerdings hatte Dave ja schon das Programm “Acquisition” entwickelt, dass sich ebenfalls auf Bittorrent versteht. Deswegen war auch aus meiner Sicht ein Bittorrentprogramm unwahrscheinlich, aber alleine der kleine Screenshot machte klar, dass dieses Programm optisch wieder ein Leckerbissen werden würde. Wer ein gutes Beispiel für sein fabelhaftes GUI Design sehen will, muss sich nur einmal NewsFire laden und knappe 10 Minuten mit diesem Programm verbringen. Danach ist jeder andere RSS-Reader langweilig, kompliziert und hässlich.
Heute Abend hat Dave das Programm mit dem Namen Xtorrent in einer Betaversion veröffentlicht und damit das Geheimnis um den Screenshot gelüftet. Xtorrent ist ein klassischer Bittorrent-Client, allerdings hat Dave aus seinem Pool an innovativen Ideen einige Schmankerl eingebaut. So gibt es zum Beispiel eine integrierte Suche, die wie Inquisitor dynamisch die Vorschläge aufbereitet und mit eigenen Suchseiten ergänzt werden kann. Die Suchergebnisse von externen Suchseiten wie Google oder Yahoo werden direkt im Programm gerendert. Das GUI-Design ist wie bei all seinen Programmen sehr slick und aufgeräumt. Teilweise erinnert die GUI an Acquisition, sie wirkt allerdings wesentlich moderner und gerade die Anzeige der Informationen zu den einzelnen Torrents wurde sehr durchdacht gestaltet.
Hier die von Dave veröffentlichte Übersicht der Features:
- ultra-simple torrent search with one-click downloading (an Xtorrent original)
- a high performance torrent core
- detailed download information and activity monitoring
- powerful seeding and ratio controls
- integration with iTunes
- folder monitoring and automatic .torrent downloading
In einem ersten Test überzeugt die Software in allen Bereichen, die integrierte Suche ist fantastisch, der Download schnell und die Belastung für die CPU gering (unter 5% bei meinem iBook G4 1,33Ghz). Es sieht so aus, als ob Transmission einen würdigen Nachfolger bekommen hätte.

PS: Jasper Hauser, der niederländische Designer des Icons, hat zur Entstehung einen sehr lesenswerten Text geschrieben. Den Beitrag findet ihr in seinem Blog.