Apr 09

Wie in der Anleitung vom 04.04.2008 berichtet, gab es einige Probleme mit Time Machine Backups und einer Festplatte, die am Airport Extreme angeschlossen ist.

Seit spätestens heute ist es offiziel. Apple unterstützt derzeit keine Time Machine Backups auf der Airdisk.

Nachzulesen auf appleinsider oder fscklog.

Apr 04

Ich habe mir in dieser Woche eine Apple Airport Extreme Basisstation gekauft. Nicht das es meine erste Wahl gewesen wäre, aber ich dachte, dass sie dennoch für mich eine akzeptable Lösung bietet. Ich war auf der Suche nach eine Festplatte, die im Netz verfügbar ist und auch Time Machine Datensicherungen aufnimmt. Im Prinzip die klassische Aufgabe einer NAS. Wochelang habe ich Foren durchsucht, um herauszufinden welche NAS besonders gut ist, welche sich mit Apple-Produkten versteht und vor allem welche Festplatte es ermöglicht Time Machine Backups aufzunehmen, ohne dieses unschöne Sparse-Image.

Meine Suche wurde durch eine Pressemeldung unterbrochen, die meine Aufmerksamkeit erregte. So erreichte mich letzte Woche, dass bereits am 20.03.2008 veröffentlichte Ostergeschenk aus der Apple-Fabrik. Apple veröffentlichte das AirPort-Dienstprogramm in der Version 5.3.1, mit dem Firmwareupdate auf 7.3.1 und den AirPort Updates 1.0, die es nun endlich möglich machen sollten eine Festplatte, die am Airport Extreme hängt, über Time Machine anzusprechen. Die Nachricht war es mir wert, diese Konstellation zu testen.

Die Wahrheit:
- das Sparse-Image bin ich nicht losgeworden, obwohl die Platte mit HFS+ formatiert ist.
- Die Festplatte konnte ich nicht so einrichten, wie ich es wollte (mit Accounts), ohne meine Daten zu verlieren.
- Die Account-Variante ist unbrauchbar.

Aber erst einmal der Leidensweg bis zur Betriebsbereitschaft:

Ich gehöre wohl zu den Leuten, die alles sofort ausprobieren wollen. Nachdem ich den Airport Extreme ausgepackte und mit Strom versorgt hatte, habe ich ihn erst einmal via WLAN konfiguriert. Durch die Pressemitteilung im Hinterkopf habe ich das Firmware-Update auf die Version 7.3.1 vorgenommen und danach die Festplatte angeschlossen.

Apple - Support - Downloads - Time Capsule and AirPort Base Station (802.11n) Firmware 7.3.1

Ich dachte, dass damit alles erledigt gewesen wäre, aber dem war nicht so, was sich mir jedoch erst später zeigen sollte. Da mein Ziel darin bestand die Festplatte zu schützen, habe ich mir die verschiedenen, möglichen Varianten angesehen. Es gibt 3 Varianten. Die erste Variante bietet die Möglichkeit die Festplatte mit demselben Passwort zu schützen, durch das auch der Airport Extreme geschützt ist. Die zweite Variante besteht darin ein Laufwerkspasswort zu vergeben. Die dritte Variante sind Benutzer-Accounts, um jeweils Lese- oder Schreibrechte zu vergeben.

Fullscreen

Natürlich war Variante 3, die von mir präferierte Variante (dazu später mehr), allerdings wurde ich direkt enttäuscht, denn das Verwenden von Variante 3 setzt voraus meine gesamte Festplatte zu löschen, um die Benutzerrechte richtig zu setzen. Das wollte ich aber auf gar keinen Fall, da ich in diesem Moment einfach keine weitere Festplatte zur Hand hatte, die ein Backup meiner großen Festplatte ermöglicht. Ich bin dann auf Variante 1 ausgewichen. Ich dachte mir, Hauptsache es geht erst einmal.

AirPort-Dienstprogramm - hackit

Durch die Pressemitteilung inspiriert, habe ich mich gefreut, dass Time Machine sofort die Festplatte erkannt hat und begann ein Backup zu erstellen, leider nur mittels eines Sparse-Images (schlecht). Aber damit war es nicht getan. Nach einer Stunde hat sich mein Rechner während des Backups komplett verabschiedet. Ich bootete ihn neu und das Backup startete erneut. Nach genau einer weiteren Stunde wieder ein Absturz, allerdings waren diesmal nur die Festplatten verschwunden, das Backup ist abgebrochen. Ein Reboot der Airport Extreme brachte die Festplatten zurück. Nach einer weiteren Stunde erneut ein Absturz. Was war wohl die Ursache?
Noch einmal nachgedacht und ……, neben dem Firmware Update auf 7.3.1 gab es ja auch noch ein Airport Update 1.0. Sowas! Ich habe es dann auch installiert und siehe da, kein Absturz mehr. Ganz schön tricki die Technik :-)

Apple - Support - Downloads - Time Machine and AirPort Updates v1.0

So, das Backup via Time Machine läuft jetzt problemlos (und wenn nur in einem Sparse-Image, was automatisch angelegt wurde). Des Weiteren kann ich auch auf weitere Partitionen zugreifen und meine Daten wie gewohnt nutzen.

Kommen wir aber nun zur Variante 1 mit den Benutzer-Accounts, denn das war meine bevorzugte Variante. Da ich meine Festplatte nicht sichern kann und meine Daten nicht verlieren möchte, habe ich kurzer Hand noch eine zweite Platte aufgetrieben. Diese habe ich partitioniert und anstatt meiner Hauptplatte (nur zum Test, natürlich kann man auch via USB-Hub x-viele Platten betreiben. Ich habe es getestet) an die Airport Extreme angeschlossen. Ich änderte die Zugriffsfunktion auf Accounts und erhielt die Möglichkeit Accounts anzulegen. Nachdem ich zwei Accounts anlegte, bestand meine Idee darin den ersten Nutzer auf die erste Partition zugreifen zu lassen und den zweiten Nutzer nur auf die zweite Partition. Tja, und wieder wurde ich eines besseren belehrt. Die Nutzer-Accounts gelten global, spricht für alle Partitionen und angeschlossenen Platten. Jemand der Leserechte hat, kann auf alle Platten und Partitionen zugreifen. Nicht gerade das was man sich wünscht.

Solange ich nur meine Platten anschließe und niemanden Zugriff gewähren möchte, ist das eine feine Sache. Möchte aber noch eine weitere Person im Haushalt eine Festplatte an der Airport Extreme anschließen, müssten wir uns ein Passwort teilen, was zur Folge hat, dass ich seine Festplatte sehen kann (inkl. Lesen&Schreibrechte) und er meine.

Fazit:
Die Investition hat sich für mich erst einmal nicht gelohnt. Das Rechte-Management ist mehr als unbrauchbar. Das Sparse-Image für das Backup musste trotzdem angelegt werden. Im Prinzip bietet die Festplattenoption des Airport Extreme nur Nachteile. Ich sehen keinen Vorteil gegenüber einer klassischen NAS. Nicht bewertet wurde die WLAN-Router Funktionalität, die natürlich ordentlich ist, wenn man es benötigt. ich kann nur hoffen, dass ein zukünftiges Firmware-Update weitere Funktionen im Rechte-Managment oder wenigstens einen eingebauten FTP-Server mit sich bringt. Warum behalte ich das Gerät dennoch? Ich denke, dass es ok ist für knapp 160 Euro eine vorhandene große Festplatte ins Intranet zu bringen, anstatt sich eine sehr teure NAS zu kaufen, obwohl ich nun die Festplatte mit keinem mehr teilen kann :-(

Apr 01

Schlag auf Schlag geht es bei Apple weiter.

Nachdem erst am 28.03. das Release Mac OS X 10.5.3 (9d10) mit 75 bug fixes den Entwicklern zugänglich gemacht wurde, ist heute (01.04) schon das nächste Release (9d11) mit weiteren 17 bug fixes veröffentlich worden.

Das lässt auf eine Vielzahl beseitigter Fehler im neuen 10.5.3 hoffen. Mac OS X 10.5.2 hingegen brachte es nach fast 30 Entwickler-Releases auf gerade mal 150 Bug fixes.

Mar 31

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Seit einigen Wochen gibt es bei T-Mobile den Nachfolger des schwarzen HSDPA-Sticks des Herstellers Huawei, der in schlichtem weiß daher kommt und neben HSDPA mit 7,2 MBit/s (ca. 900 KByte/sec) download auch noch HSUPA mit bis zu 2 Mbit/s (ca. 250 KByte/sec) upload unterstützt und somit schnellere Uploads ermöglichen soll. Im Unterschied zum alten Stick wird der Nachfolger in einer DVD-Hüllen-ähnlichen Verpackung geliefert.
Ich habe mir den Web’n’Walk Stick III in der letzten Woche ohne Vertrag von T-Mobile über EBay für ca. 145 € (Sofort-Kaufen) zugelegt. Natürlich hätte es auch der einfache Web’n’Walk Stick I oder II getan, der allerdings kein HSUPA unterstützt. Im Moment ist dies sicherlich nicht von Bedeutung, aber spätestens wenn die Mobilfunknetze in diesem und dem nächsten Jahr weiterhin dahingehend ausgebaut werden, rechnet sich die Investition. Wenn nicht, ist auf jeden Fall im nächsten Jahr der Wiederverkaufwert immer noch hoch genug.

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Im Lieferumfang ist eine CD (inkl. Software und Treiber), der Web’n’Walk Stick III, eine USB-Verlängerung, ein Handbuch sowie ein Band an dem der USB-Stick befestigt werden kann, enthalten. Die Software und Treiber für den Stick sind auf dem USB-Stick in einer Datenpartition aufgespielt.

Nach dem empfohlenen Reboot kann der USB-Stick angeschlossen werden. Dieser wird dann sofort erkannt und der Finder meldet sich mit der gemouteten Datenpartition, die ein Handbuch und die Software “Mobile Connect” anbietet.

web'n'walk

Die Software “Mobile Connect” ist nun per drag&drop in den Application-Folder zu ziehen. Danach ist die Software installiert und kann verwendet werden.
Nach dem Start bietet sich das folgende Bild.

Mobile Connect

Es kann nun eine Verbindung durch die Nutzung bereits bestehender Profile aufgebaut werden. Natürlich sind auch weitere Einstellungen möglich, wie auch die Option weitere Profile anzulegen. Ich selbst verwende die BASE Flatrate von E-Plus und musste dementsprechend ein weiteres Profile “E-Plus” anlegen.

Die providerspezifischen Interneteinstellungen sind in der folgenden Tabelle aufgelistet, so das ihr ohne Probleme ein Profil für euren Provider erstellen könnt. Nach dem Erstellen taucht das Profile unter “Profilname” auf.

Microsoft Excel  

Die ersten Tests, die ich mit einer SIM-Karte von E-Plus und T-Mobile vorgenommen habe, sehen ganz ordentlich aus, wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass E-Plus noch kein HSPDA anbietet (aber Ende des Jahres ist es so weit).
Mit E-Plus erreichte ich in Frankfurt um die 45 KByte/sec beim Download eines 100 MB Images. Bei T-Mobile mit HSDPA sogar ganze 226 KByte/sec. HSDPA lohnt sich also, hoffentlich ist es bald in jedem Netz verfügbar.

Mobile Connect

Mar 31

Nachdem wir vor drei Tagen durch den Einsatz von Monolingual (Artikel) wieder mehr freien Speicherplatz haben, widmen wir uns heute dem Programm “Mail” von Apple.

Gerade bei intensiverer Nutzung von Mail mit mehreren IMAP-, POP3-, .Mac- oder Exchange-Accounts sind die Geschwindigkeitseinbußen nach längere Nutzung enorm. Dies fällt besonders beim Starten des Programms oder dem Durchsuchen von Mails auf.

In diesem Fall lohnt es sich, nach einem Backup, die Größe der Datei ~/Library/Mail/Envelope Index zu kontrollieren. Diese Datei beinhaltet die Mail zugrunde liegende SQLite-Datenbank. Um diese nun wieder neu aufzusetzen und unnötigen Einträge zu löschen, führt man die folgenden Schritte durch:

  1. Das Programm “Mail” beenden.
  2. Das Terminal starten, entweder direkt über Spotlight oder über “Programme” -> “Dienstprogramme”.
  3. Diesen Befehl per Copy&Paste einfügen: sqlite3 ~/Library/Mail/Envelope\ Index vacuum index
  4. “Mail” neustarten.

Nun sollte Mail wesentlich performanter als vorher sein. Gleichzeitig kann die neue Größe der ~/Library/Mail/Envelope Index – Datei mit vorher verglichen werden. Teilweise sind hier Speicherplatzreduktionen vom Faktor 100 möglich.

Vielen Dank an Tim Gaden (Hawk Wings-Blog)

Mar 19

Flyer with Apple logoOffensichtlich scheint Apple für eine besonders erfolgreiche Gruppe von Personen zu stehen, anders ist die Verwendung des Logos von Wellgusto nicht erklärbar.