Apr 13

Inspiriert durch einen Artikel auf Spiegel-Online vom 06.04.2008, möchte ich an dieser Stelle weitere Alternativen zum mobilen Surfen aufführen. Wie in den Anfängen des Internets war das Surfen zu Hause ein kostspieliges und/oder zeitintensives Privileg. Seien wir mal ehrlich mit einem 33k Modem und damaligen 10 Pfennig pro Minute war es weder schnell noch günstig, dennoch wollten alle das Internet nutzen. Das, das stationäre Internet teuer oder langsam ist, haben wir bereits seit einigen Jahren mit DSL überwunden. Das mobile Internet (heute), nutzbar mittels Handy oder dem Laptop, spielt eine immer größere Rolle. Während Geschäftskunden den damals recht hohen Megabyte-Preis hinnahmen, schrecken die Preise Privatkunden noch heute ab. Wer möchte nicht beim Sonnen mal kurz seine E-Mails abrufen, wissen was die Freunde machen oder sich einfach eine Route von A nach B berechnen lassen. Auch wenn man es im privaten Umfeld nicht benötigt, reizen tut es viele.

Ob mobiles Surfen (für jedermann) sinnvoll ist oder nicht, soll hier nicht weiter diskutiert werden. Die nachfolgende Übersicht soll dazu dienen, sich einen Überblick zu verschaffen, wie teuer heute mobiles Surfen ist. Man muss längst nicht mehr ein Vermögen aufwenden oder seine Großmutter verkaufen.

Im folgenden werden 3 Bereiche unterschieden:

PrePaid (Stand: 11.04.2008)

  • Simyo, 24 cent / MB, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (E-Plus-Netz)
  • blau.de, 24 cent / MB, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (E-Plus-Netz)
  • MEDIONmobile, 24 cent / MB, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (E-Plus-Netz)
  • solomo, 24 cent / MB, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (E-Plus-Netz)
  • sunsim, 24 cent / MB, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (E-Plus-Netz)
  • Schwarzfunk, 49 cent / MB, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (E-Plus-Netz)
  • Youni, 49 cent / MB , keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (E-Plus-Netz)
  • Callmobile, 12 € / MB (12 cent pro 10 KB), keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (T-Mobile)
  • BildMobile, 35 cent / MB, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (Vodafone)
  • Penny Mobil, 49 cent / MB, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (T-Mobile)
  • congster, 49 cent / MB, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (T-Mobile)
  • ja! mobil, 49 cent / MB, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (T-Mobile)
  • Klarmobile, 9 cent / Minute nicht Volumenbasiert!, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (T-Mobile)
  • fonic.de, 24 cent / MB, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (02-Netz)
  • Tchibo, 10 € / MB (10 cent / 10 KB), keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (02-Netz)
  • E-Plus, kein Prepiad mit Datenoption, keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (E-Plus)
  • T-Mobile, 19,98 € / MB (0,99 cent pro 50 KB), keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (T-Mobile)
  • O2, 10 € / MB (0,10 cent pro 10 KB), keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (02-Netz)
  • Vodafone – CallYa, 19 € / MB (0,19 cent pro 10 KB), keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr (Vodafone)
  • und noch viele mehr …

Volumentarife (Stand: 08.04.2008)

  • T-Mobile
    web’n'walk Connect, 30 MB / Monat für 5 € als Tarifoption, 24 Monate Mindensvertragslaufzeit
    web’n'walk plus, 400 MB / Monat für 9 € als Tarifoption, 24 Monate Mindesvertragslaufzeit
  • E-Plus
    250 MB / Monat für 10 € als Tarifoption, 3 Monate Mindensvertragslaufzeit und als eigener Tarif 24 Monate Mindensvertragslaufzeit
  • O2
    spontan 0,09 € pro Minute als Tarifoption, 0 Monate Mindestvertragslaufzeit
    200 MB für 10 € / Monat als Tarifoption, 3 Monate Mindensvertragslaufzeit
    5.000 MB für 25 € / Monat als Tarifoption, 3 Monate Mindensvertragslaufzeit
  • Vodafone
    spontan 0,08 € / 10 KB (8 € pro MB) als Tarifoption, keine eigene Mindestvertragslaufzeit
    300 MB für 19,95 € / Monat als Tarifoption 3 Monate Mindensvertragslaufzeit, als eigentständiger Dienst 24 Monate Mindestvertragslaufzeit

Flatrate (Stand: 08.04.2008)
Nur wenige angebotene Produkte mit dem Namen „Flatrate“ verdienen ihren Namen. Die gleiche Entwicklung haben alte Internethasen bereits zu den Anfängen von DSL erlebt. Interne Volumenbegrenzungen, die nach einer gewissen Überschreitung dazu führen, dass die Übertragungsgeschwindigkeit herabgesetzt wird, wie bei Vodafone, T-Mobile oder 02 oder ein UMTS Netz ohne HSDPA, wie bei E-Plus. Die selben Tricks wie früher werden auch heute angewendet.

  • T-Mobile – 34,95 € / Monat als Tarifoption – Vorsicht Drosselung nach 5 GB Traffic
  • E-Plus – Base/Flatrate-Option
    unbegrenzt für 25 € / Monat, als Tarif 24 Monate Mindesvertragslaufzeit, als Tarifoption nur 3 Monate Mindesvertragslaufzeit- Vorsicht kein HSDPA in Deutschland bis Ende 2008 verfügbar
  • 02 – keine echte Flatrate verfügbar
  • Vodafone
    unbegrenzt für 34,95 € / Monat, 24 Monate Mindensvertragslaufzeit, Vorsicht Drosselung nach 10 GB Traffic

Vorsicht Falle(Mobile Flatrate vs. DSL Anschluss):
E-Plus bietet als Einziger eine echte Flatrate ohne Volumenbegrenzung oder Geschwindigkeitsreduktion an. Für manche liegt es vielleicht nahe seinen heimischen DSL-Anschluss zu kündigen und sich mit einer UMTS Flatrate anzufreunden. Die Idee hört sich gut an, aber allerdings mussten wir in der letzten Woche erleben, dass selbst E-Plus eine Scherzgrenze hat. Ein Nutzer, der 20 GB im Monat an Übertragungsvolumen über seine UMTS Flatrate produzierte, wurde unterstellt, die Datenflatrate nicht nutzertypisch zu verwenden und prompt folgte die Kündigung. (siehe Link) Der Gedanke, dass die UMTS Flatrate den heimischen DSL-Anschluss ersetzen sollte, und Youtube oder andere Videoportale dazu führen können, dass 20 GB an Übertragungsvolumen im Monat erzeugt werden könnten, ließ E-Plus nicht gelten.

Fazit: Die Netze sind teilweise verfügbar und ausgebaut, viele Tarifmodelle sind annehmbar und bieten diversen Nutzern die Möglichkeit mobiles Internet zu nutzen, aber so richtig als Ersatz eines heimischen DSL-Anschlusses will man die Flatrates noch nicht sehen. Die Zeit wird aber auch diesen Sachverhalt ändern und alle werden nur noch das mobile Internet als ihre Zugangstechnologie verwenden.

Die Angaben zu dem Tarifen unterliegen natürlich einem ständigen Wandel und erheben nicht Ansrpuch darauf umfassend zu sein.

Apr 09

Wie in der Anleitung vom 04.04.2008 berichtet, gab es einige Probleme mit Time Machine Backups und einer Festplatte, die am Airport Extreme angeschlossen ist.

Seit spätestens heute ist es offiziel. Apple unterstützt derzeit keine Time Machine Backups auf der Airdisk.

Nachzulesen auf appleinsider oder fscklog.

Apr 04

Ich habe mir in dieser Woche eine Apple Airport Extreme Basisstation gekauft. Nicht das es meine erste Wahl gewesen wäre, aber ich dachte, dass sie dennoch für mich eine akzeptable Lösung bietet. Ich war auf der Suche nach eine Festplatte, die im Netz verfügbar ist und auch Time Machine Datensicherungen aufnimmt. Im Prinzip die klassische Aufgabe einer NAS. Wochelang habe ich Foren durchsucht, um herauszufinden welche NAS besonders gut ist, welche sich mit Apple-Produkten versteht und vor allem welche Festplatte es ermöglicht Time Machine Backups aufzunehmen, ohne dieses unschöne Sparse-Image.

Meine Suche wurde durch eine Pressemeldung unterbrochen, die meine Aufmerksamkeit erregte. So erreichte mich letzte Woche, dass bereits am 20.03.2008 veröffentlichte Ostergeschenk aus der Apple-Fabrik. Apple veröffentlichte das AirPort-Dienstprogramm in der Version 5.3.1, mit dem Firmwareupdate auf 7.3.1 und den AirPort Updates 1.0, die es nun endlich möglich machen sollten eine Festplatte, die am Airport Extreme hängt, über Time Machine anzusprechen. Die Nachricht war es mir wert, diese Konstellation zu testen.

Die Wahrheit:
- das Sparse-Image bin ich nicht losgeworden, obwohl die Platte mit HFS+ formatiert ist.
- Die Festplatte konnte ich nicht so einrichten, wie ich es wollte (mit Accounts), ohne meine Daten zu verlieren.
- Die Account-Variante ist unbrauchbar.

Aber erst einmal der Leidensweg bis zur Betriebsbereitschaft:

Ich gehöre wohl zu den Leuten, die alles sofort ausprobieren wollen. Nachdem ich den Airport Extreme ausgepackte und mit Strom versorgt hatte, habe ich ihn erst einmal via WLAN konfiguriert. Durch die Pressemitteilung im Hinterkopf habe ich das Firmware-Update auf die Version 7.3.1 vorgenommen und danach die Festplatte angeschlossen.

Apple - Support - Downloads - Time Capsule and AirPort Base Station (802.11n) Firmware 7.3.1

Ich dachte, dass damit alles erledigt gewesen wäre, aber dem war nicht so, was sich mir jedoch erst später zeigen sollte. Da mein Ziel darin bestand die Festplatte zu schützen, habe ich mir die verschiedenen, möglichen Varianten angesehen. Es gibt 3 Varianten. Die erste Variante bietet die Möglichkeit die Festplatte mit demselben Passwort zu schützen, durch das auch der Airport Extreme geschützt ist. Die zweite Variante besteht darin ein Laufwerkspasswort zu vergeben. Die dritte Variante sind Benutzer-Accounts, um jeweils Lese- oder Schreibrechte zu vergeben.

Fullscreen

Natürlich war Variante 3, die von mir präferierte Variante (dazu später mehr), allerdings wurde ich direkt enttäuscht, denn das Verwenden von Variante 3 setzt voraus meine gesamte Festplatte zu löschen, um die Benutzerrechte richtig zu setzen. Das wollte ich aber auf gar keinen Fall, da ich in diesem Moment einfach keine weitere Festplatte zur Hand hatte, die ein Backup meiner großen Festplatte ermöglicht. Ich bin dann auf Variante 1 ausgewichen. Ich dachte mir, Hauptsache es geht erst einmal.

AirPort-Dienstprogramm - hackit

Durch die Pressemitteilung inspiriert, habe ich mich gefreut, dass Time Machine sofort die Festplatte erkannt hat und begann ein Backup zu erstellen, leider nur mittels eines Sparse-Images (schlecht). Aber damit war es nicht getan. Nach einer Stunde hat sich mein Rechner während des Backups komplett verabschiedet. Ich bootete ihn neu und das Backup startete erneut. Nach genau einer weiteren Stunde wieder ein Absturz, allerdings waren diesmal nur die Festplatten verschwunden, das Backup ist abgebrochen. Ein Reboot der Airport Extreme brachte die Festplatten zurück. Nach einer weiteren Stunde erneut ein Absturz. Was war wohl die Ursache?
Noch einmal nachgedacht und ……, neben dem Firmware Update auf 7.3.1 gab es ja auch noch ein Airport Update 1.0. Sowas! Ich habe es dann auch installiert und siehe da, kein Absturz mehr. Ganz schön tricki die Technik :-)

Apple - Support - Downloads - Time Machine and AirPort Updates v1.0

So, das Backup via Time Machine läuft jetzt problemlos (und wenn nur in einem Sparse-Image, was automatisch angelegt wurde). Des Weiteren kann ich auch auf weitere Partitionen zugreifen und meine Daten wie gewohnt nutzen.

Kommen wir aber nun zur Variante 1 mit den Benutzer-Accounts, denn das war meine bevorzugte Variante. Da ich meine Festplatte nicht sichern kann und meine Daten nicht verlieren möchte, habe ich kurzer Hand noch eine zweite Platte aufgetrieben. Diese habe ich partitioniert und anstatt meiner Hauptplatte (nur zum Test, natürlich kann man auch via USB-Hub x-viele Platten betreiben. Ich habe es getestet) an die Airport Extreme angeschlossen. Ich änderte die Zugriffsfunktion auf Accounts und erhielt die Möglichkeit Accounts anzulegen. Nachdem ich zwei Accounts anlegte, bestand meine Idee darin den ersten Nutzer auf die erste Partition zugreifen zu lassen und den zweiten Nutzer nur auf die zweite Partition. Tja, und wieder wurde ich eines besseren belehrt. Die Nutzer-Accounts gelten global, spricht für alle Partitionen und angeschlossenen Platten. Jemand der Leserechte hat, kann auf alle Platten und Partitionen zugreifen. Nicht gerade das was man sich wünscht.

Solange ich nur meine Platten anschließe und niemanden Zugriff gewähren möchte, ist das eine feine Sache. Möchte aber noch eine weitere Person im Haushalt eine Festplatte an der Airport Extreme anschließen, müssten wir uns ein Passwort teilen, was zur Folge hat, dass ich seine Festplatte sehen kann (inkl. Lesen&Schreibrechte) und er meine.

Fazit:
Die Investition hat sich für mich erst einmal nicht gelohnt. Das Rechte-Management ist mehr als unbrauchbar. Das Sparse-Image für das Backup musste trotzdem angelegt werden. Im Prinzip bietet die Festplattenoption des Airport Extreme nur Nachteile. Ich sehen keinen Vorteil gegenüber einer klassischen NAS. Nicht bewertet wurde die WLAN-Router Funktionalität, die natürlich ordentlich ist, wenn man es benötigt. ich kann nur hoffen, dass ein zukünftiges Firmware-Update weitere Funktionen im Rechte-Managment oder wenigstens einen eingebauten FTP-Server mit sich bringt. Warum behalte ich das Gerät dennoch? Ich denke, dass es ok ist für knapp 160 Euro eine vorhandene große Festplatte ins Intranet zu bringen, anstatt sich eine sehr teure NAS zu kaufen, obwohl ich nun die Festplatte mit keinem mehr teilen kann :-(

Apr 02

iTunes

Ab heute startet iTunes in Deutschland mit dem Verkauf von TV-Serien. Auf diversen Seiten (Heise, Golem, Spiegel, Serienjunkies, …) wird das Thema heiß diskutiert.

Für 1,99 € bzw. 2,49 € gibt es Episoden von Serien, wie:

  • GSG 9
  • Switch
  • Stromberg
  • Tramitz and friends
  • Mensch Markus
  • Kaya Yanar
  • Shaolin Wuzang
  • Sechserpack
  • Comedystreet
  • Die Niels Ruf Show
  • Genial daneben
  • CLEVER – Die Show, die Wissen schafft

aber auch (leider nur in deutsch und dementsprechend auch nicht die aktuellen Staffel)

  • Lost
  • Desperate Housewives
  • Grey’s Anatomy
  • South Park
  • SpongeBob
  • ….

Zu recht wird auf Spiegel-Online die Frage gestellt: “Warum werden nur deutsche TV-Nieten (B-Ware) bei iTunes angeboten?” Wieder einmal stehen die Deutschen hinten an, wenn es um beispielsweise aktuelle US TV-Serien geht.

Hier noch die Links zu den kostenlosen Teasern im iTunes Movie Store

Apr 01

Schlag auf Schlag geht es bei Apple weiter.

Nachdem erst am 28.03. das Release Mac OS X 10.5.3 (9d10) mit 75 bug fixes den Entwicklern zugänglich gemacht wurde, ist heute (01.04) schon das nächste Release (9d11) mit weiteren 17 bug fixes veröffentlich worden.

Das lässt auf eine Vielzahl beseitigter Fehler im neuen 10.5.3 hoffen. Mac OS X 10.5.2 hingegen brachte es nach fast 30 Entwickler-Releases auf gerade mal 150 Bug fixes.

Apr 01

Seit heute bietet der Mobilfunk-Reseller MoobiAir eine UMTS-Flatrate mit HSDPA im Netz von T-Mobile für 35 € im Monat an.

Wichtige Merkmale:

  • Es ist eine vollwertige Flatrate ohne Volumenbegrenzung
  • Ab dem 10 Gigabyte Datenvolumen wird allerdings der Download auf 64 KBit und der Upload auf 16 KBit beschränkt
  • Je nach Angebot, mit UMTS-Modem oder ohne variiert die Vertraglaufzeit von 6-24 Monate
  • Die einmalige Einrichtungsgebühr entfällt bis Ende April, ansonsten beträgt sie 24,95 €