Oct 31

SpanningSync im AppZapperNach etwas mehr als 5 Monaten ist heute Spanning Sync in den Papierkorb gewandert. Schade um die $ 25, aber diese Software ist, aus meiner Sicht, die Mühe nicht mehr wert. Sicherlich ist es ein guter Ansatz, Google Calendar mit iCal zu syncen, allerdings sollte es dann auch problemlos funktionieren. Aber offensichtlich schaffte es entweder Google nicht, eine gescheite API bereitzustellen, oder Spanning Sync, diese restlos zu implementieren. Nach mehreren Problemen in der letzten Woche, wie zum Beispiel dem Löschen aller sich wiederholenden Ereignisse, ziehe ich nun die Notbremse. Ein großer Unterschied ist es sowieso nicht, da Spanning Sync bei mir nicht unter Leopard funktioniert hat. Neben diesen Problemen hinterlassen aber auch Kleinigkeiten, wie die fehlende Synchronisation der Teilnehmer eines Ereignisses, einen faden Beigeschmack.
Nachdem Google bereits für Google Mail IMAP anbietet, ziehen sie vielleicht mit Google Kalender nach und implementieren das CalDav-Protokoll. Immerhin ist Google im letzten Jahr dem CalConnect Konsortium beigetreten (Quelle).

Oct 30

So denkt man auf jeden Fall, wenn man sich die Unterschiede zwischen den Tarifen des iPhones in Amerika und Deutschland anschaut. Auch wenn es gestern bereits einen Eintrag zu diesem Thema gab, kommt heute noch Teil 2. Spiegel Online hat die T-Mobile Tarife verglichen und kommt zu folgendem Resümee: “iPhone-Tarif schlägt Konkurrenz knapp”. Dies mag für den deutschen Markt stimmen, allerdings ist dieser ja nicht für seine Innovationsfreude bekannt. In Amerika hingegen hat es AT&T geschafft, ein attraktives Angebot für das iPhone zu bündeln.

In den Kommentaren wurde dabei immer auf eine, aus deutscher Sicht besondere, Eigenschaft bei den amerikanischen Netzanbietern verwiesen. Dort ist es üblich, dass die Kosten zwischen Anrufer und Angerufenen “geteilt” werden, vergleichbar mit den Roamingkosten im Ausland. Dadurch sind die in dem Tarif enthaltenen 450 Inklusivminuten kein reines Guthaben um andere anzurufen, sondern auch, um erreichbar zu sein.

Um eine bessere Vergleichbarkeit zwischen den beiden Tarifen zu schaffen, habe ich mein persönliches Nutzungsverhalten als Massgabe genommen und damit diesen Punkt noch einmal durchgerechnet. Diese Berechnung bezieht sich nur auf die Standardinklusivminuten, die Besonderheiten im amerikanischen Tarif wie unlimitiertes kostenloses Telefonieren im gleichen Mobilfunknetz oder zusätzliche 5000 Freiminuten zwischen 21 bis 6 Uhr und das ganze Wochenende werden hier bewusst ausser acht gelassen. Ebenso die nicht vorhandene Drosselung der EDGE-Übertragung bei AT&T.

Wichtig für die Umrechnung der 450 Minuten bei AT&T ist das Verhältnis, in dem der einzelne Nutzer angerufen wird oder selbst anruft. Ich habe mit meinem aktuellen Handy bis jetzt insgesamt 25,5 Stunden telefoniert. Davon wurde ich 8 Stunden angerufen und habe selbst 17,5 Stunden abgehende Anrufe initiiert. Das ist eine Quote von 1 : 2,1875 (Eingehend : Abgehend), umgerechnet auf die normalen 450 Freiminuten in Amerika würde das einem deutschen Freikontinent von 308,83 Minuten entsprechen. Das ist immer noch das Dreifache des deutschen Tarifs.
Die deutschen Freiminuten lohnen sich erst ab einer Quote von 3,5 : 1, d.h. für jede 3,5 Minuten, die ich angerufen werde, rufe ich eine Minute jemand anderen an.
Dies schaffen, meiner Meinung nach, nur Leute die ihr Handy im Notfall verwenden, aber niemand, der sich ein neues Telekommunikationsgadget kauft.

So, genug zu den iPhone-Tarifen, ab jetzt gehts wieder normal weiter. Über Kommentare und/oder Anregungen zu Fehlern oder weitere Nutzungsprofile würde ich mich freuen.

Oct 29

Aus aktuellem Anlass der Vergleich der iPhonetarife zwischen AT&T USA und T-Mobile Deutschland. Hierbei wurde in beiden Fällen der günstigste Einsteigertarif gewählt.

Tarifvergleich iPhonetarife USA und Deutschland

Ist schon ein Unterschied, vielleicht überdenkt T-Mobile noch einmal seine Tarifstruktur. Auch wenn in Amerika auch für eingehende Anrufe bezahlt werden muss, so ist aus meiner Sicht doch eine deutliche Diskrepanz zwischen den beiden Tarifen erkennbar. Und noch eine persönliche Anmerkung: In Amerika wäre ich sofort AT&T Kunde geworden, in Deutschland ist mein Kaufwille gerade ziemlich erlahmt.

Oct 29

T-Mobile hat gerade die deutschen Tarife für das iPhone veröffentlicht.

T-Mobile iPhone Tarife

Der Einstiegstarif Complete M für 49 € enthält 100 Freiminuten, 40 Frei-SMS, 200 MB Datenübertragung bevor auf 64Kbit/s gedrosselt wird und unlimitierte VisualVoicemail. Folgepreis nach den Inklusivminuten ist 0,39 pro Minute und jede SMS ausserhalb des Kontigents kostet 0,19 €.
Der mittlere Tarif Complete L kostet 69 € im Monat mit 200 Freiminuten und 150 Frei-SMS, hier beginnt die Drosselung erst nach 1GB.
Ausserdem ist noch für 89 € mit 1000 Freiminuten und 300 SMS der Tarif Complete XL verfügbar, Drosselung nach 5 GB.

Scheint so, als ob T-Mobile alles versucht, den Erfolg des iPhones in Deutschland zu verhindern. Die Tarife wären vor 2 Jahren in Ordnung gewesen, aber gerade die Drosselung bei der Datenübertragung zeigt, dass T-Mobile teilweise nicht vollkommen realisiert hat, was sie für eine Cash Cow im Programm haben könnten.

Oct 28

Inquisitor PackageAuch wenn es zwischenzeitlich so aussah, als ob Apple bei Leopard die “Input Manager” komplett aus dem System entfernen wollte, so gibt nun die ersten positiven Erfahrungen. Es stellte sich heraus, dass nur die Sicherheitsbestimmungen für alle Tools, die über Input Manager verwendet wurden, erhöht wurde. Die genauen Bedingungen lassen sich im TextMate Blog nachlesen.
Deswegen gibt es seit heute das kostenlose Pflichtool Inquisitor, dass Safari um eine dynamische Suche mit Spotlightfeeling erweitert, das sich auch unter Leopard nutzen lässt.
Vielen Dank Dave!

Oct 27

Chumby Pearl FrontVor mehr als einem Jahr sorgte ein neues Technikgadget mit dem Namen Chumby für Aufregung.
Dabei handelt es sich um einen kleinen PC mit einem Touchscreendisplay, auf dem kleine Programme (Widgets) laufen. Der Chumby soll ein alltäglicher Gegenstand werden, der für uns den dauernden Kontakt zur Onlinewelt aufrechterhält. Da der Chumby voll hackbar ist, kann jeder die für die Internetseiten Widgets programmieren, die er benötigt. Natürlich sind schon vorgefertigte Widgets enthalten, zum Beispiel ein flickr-Widget oder ein Google News-Widget.
Eigentlich sollte der Chumby bereits Mitte 2007 auf den Markt kommen, dies scheiterte aber an technischen Problemen. Aber seit gestern ist nun der Chumby in drei unterschiedlichen Farben zu einem Preis von $179,95 erhältlich.
Chumby CharmsMehr Bilder findet ihr hier, im Moment gibt es noch die Chumby Charms (siehe Bild) kostenlos mit dazu.