Sep 21

Disco LogoMit dem mutigen Slogan “We’re having toast for breakfast” machen sich Brian und Austin, deren Programm AppZapper schon für viel Wirbel gesorgt hat, zusammen mit Jasper auf den Weg niemand anderem als dem Brennprogramm für den Mac Marktanteile abzunehmen. Die drei haben sich als Entwickler schon einen Namen gemacht, allein schon für ihr Talent aufgeräumte und schicke Programmoberflächen zu gestalten. Jasper wurde vor kurzem von mir schon als Designer des Icons der Xtorrent-Clients erwähnt und ihre AppZapper-Webseite ist gerade auch bei csstux gelistet. Als besondere Aktion wurden bereits vor der Vorstellung des Programms und seiner Funktionen die ersten Lizenzen über MacZot verkauft.

Gerade befindet sich das Programm noch in der privaten Beta-Phase, und es wurde auch noch kein Veröffentlichungsdatum bekannt gegeben.

Von dem was man von dem Programm anhand der veröffentlichten Screenshots erkennen knn, sieht das schon sehr schick aus. Gerade auf dem Sektor Brennprogramme würde ja etwas Konkurrenz das Geschäft beleben.

Sep 20

Icon csstuxDa hat mich ad auf eine besonders sehenswerte Seite aufmerksam gemacht. Adam von exilir graphics, bei dem ich schon für seine RapidWeaver-Themes mit Freude viel Geld ausgegeben habe, hat einen neuen Internetauftritt mit den Namen csstux, wo er besonders schön gestaltete Seiten wie Jam Factory vorstellt und sie bewerteten lässt. Sicherlich eine nette Idee für all die neuen Seiten, die noch ein bisschen Popularität vertragen können. Und man selbst kann mal sehen, was die Profis so auf die Beine stellen.

Sep 18

Nachdem ich WordPress jetzt seit einigen Wochen verwende, steigt mein Bedürfnis, die Prozesse in diesem System besser zu verstehen und auch Kleinigkeiten an den Themes oder Plugins zu verändern. Es gibt zwar Im Netz eine Menge Dokumentationen, allerdings kann ich Sachverhalte auf Papier wesentlich besser nachvollziehen. Irgendwie ist das gedruckte Wort immer noch griffiger. Deswegen habe ich mich mal umgeschaut und will hier ein paar deutsche und englische Bücher rund um das System WordPress vorstellen:

Cover von WordPress 2.x kompaktWordPress 2.x kompakt von Stephan Lamprecht

Aus meiner Sicht ein Buch für wirkliche Anfänger, die sich noch nie mit Blogs beschäftigt haben. Erklärungen nur zum Admin Panel mit ein bisschen Hintergrundinformationen, was die Funktionen bedeuten. Für mich ungeeignet.

Cover WordPress 2 (Visual QuickStart Guides)WordPress 2 (Visual QuickStart Guides) von Maria Langer und Miraz Jordan

Habe ich selber leider nicht in der Hand gehabt, wird aber bei Amazon.com sehr gut bewertet, auch wenn nicht alle Einzelheiten erklärt werden. Auf jeden Fall umfassender als WordPress 2.x kompakt.

Cover von Little Boxes. Webseiten gestalten mit CSS. GrundlagenLittle Boxes. Webseiten gestalten mit CSS. Grundlagen von Peter Müller

Sehr gute Bewertung bei Amazon, beschäftigt sich aber leider nur mit CSS und deckt damit leider nicht das Thema WordPress komplett ab. Scheint aber gerade für all diejenigen, die sich mehr mit CSS beschäftigen wollen, sehr gut zu sein.

Cover von Pro WordPress DevelopmentPro WordPress Development von Chris J. Davis

Leider erst ab Oktober verfügbar, bekommt aber gerade in Amerika sehr gute Vorschusslorbeeren. Geht wohl sehr stark ins Detail und enthält Anleitungen zum Bauen eines Themes und eines Plugins. Scheint aus meiner Sicht die erste Wahl zu sein.

Zur Zeit sind die Informationen für Pro WordPress Development bei Amazon.de noch nicht aktualisiert, das Buch soll circa 30 € plus Versand kosten. Ich werde mir dieses Buch kaufen und dann meine persönliche Bewertung hier posten.

Sep 18

Icon von flickr.comFür alle Nutzer der Photosharing Webseite flickr gibt es seit dem 28. August ein neues Spielzeug. Wie Steward Butterfield im FlickrBlog erwähnte, können nun Fotos die Orte zugeordnet werden, wo sie aufgenommen wurde. Das ist natürlich am Anfang eine Menge Arbeit, vor allem da das Bildmaterial von Yahoo ausserhalb Amerikas noch sehr schlecht ist. Sehr schön ist auch, dass in den eingerenzten Gebieten nach Stichwörtern gesucht werden kann. Hier mal ein Screenshot von unserer Tour durchs Getty Center in Los Angeles. Wie ihr sehen könnt, ist sehr gut erkennbar, wo welches Foto aufgenommen wurde. Jetzt fehlen nur noch die Kameras mit den integrierten GPS-Empfänger.

Getty Center, Los Angeles

Sep 17

Dave Watanabe, der Entwickler von den genialen Programmen NewsFire, Inquisitor und Acquisition veröffentlichte im August in seinem Blog einen Screenshot zu seinem neuestem Projekt.
Myterious Screenshot in Dave's BlogDanach fing in den Kommentaren das große Raten an, welche Art von Programm sich hinter diesem Bild versteckt. Viele dachten an einen Kalender oder ein Defragmentierungstool. Zwar brachte Leon schon relativ früh das Stichwort “Bittorrent” ins Spiel, allerdings hatte Dave ja schon das Programm “Acquisition” entwickelt, dass sich ebenfalls auf Bittorrent versteht. Deswegen war auch aus meiner Sicht ein Bittorrentprogramm unwahrscheinlich, aber alleine der kleine Screenshot machte klar, dass dieses Programm optisch wieder ein Leckerbissen werden würde. Wer ein gutes Beispiel für sein fabelhaftes GUI Design sehen will, muss sich nur einmal NewsFire laden und knappe 10 Minuten mit diesem Programm verbringen. Danach ist jeder andere RSS-Reader langweilig, kompliziert und hässlich.

Xtorrent IconHeute Abend hat Dave das Programm mit dem Namen Xtorrent in einer Betaversion veröffentlicht und damit das Geheimnis um den Screenshot gelüftet. Xtorrent ist ein klassischer Bittorrent-Client, allerdings hat Dave aus seinem Pool an innovativen Ideen einige Schmankerl eingebaut. So gibt es zum Beispiel eine integrierte Suche, die wie Inquisitor dynamisch die Vorschläge aufbereitet und mit eigenen Suchseiten ergänzt werden kann. Die Suchergebnisse von externen Suchseiten wie Google oder Yahoo werden direkt im Programm gerendert. Das GUI-Design ist wie bei all seinen Programmen sehr slick und aufgeräumt. Teilweise erinnert die GUI an Acquisition, sie wirkt allerdings wesentlich moderner und gerade die Anzeige der Informationen zu den einzelnen Torrents wurde sehr durchdacht gestaltet.

Hier die von Dave veröffentlichte Übersicht der Features:

- ultra-simple torrent search with one-click downloading (an Xtorrent original)
- a high performance torrent core
- detailed download information and activity monitoring
- powerful seeding and ratio controls
- integration with iTunes
- folder monitoring and automatic .torrent downloading

In einem ersten Test überzeugt die Software in allen Bereichen, die integrierte Suche ist fantastisch, der Download schnell und die Belastung für die CPU gering (unter 5% bei meinem iBook G4 1,33Ghz). Es sieht so aus, als ob Transmission einen würdigen Nachfolger bekommen hätte.

Xtorrent

PS: Jasper Hauser, der niederländische Designer des Icons, hat zur Entstehung einen sehr lesenswerten Text geschrieben. Den Beitrag findet ihr in seinem Blog.

Sep 17

Ich verwende Flock seit knapp einer Woche als Zweitbrowser. Für alle die Flock nicht kennen folgt hier eine kurze Erklärung, was Flock eigentlich ist und wie er sich von den meisten gängigen Browsern unterscheidet.

Icon von FlockFlock selbst basiert auf Firefox, dem bekanntesten OpenSource-Browser der Welt. Der Unterschied zwischen den beiden Browsern ist, dass Flock versucht, all die Tools, die gemeinhin als Web 2.0 beschrieben werden, mit in den Browser einzubinden und dadurch den Nutzer noch mehr Möglichkeiten zu geben.

Zu diesen Tools gehört eine direkte und sehr gut gelöste Integration von verschiedenen Photosharing-Lösungen, namentlich Flickr und Photobucket. Ebenfalls integriert ist ein RSS-Reader und die Möglichkeit, die angelegten Bookmarks direkt bei del.icio.us und Shadows mit anderen Nutzern zu teilen.

Eine weitere Besonderheit ist die Fähigkeit, direkt über den Browser Artikel zu schreiben und diese im eigenen Blog zu veröffentlichen. Flock unterstützt eine Vielzahl von Blogging-Plattformen, unter anderem auch das in diesem Blog verwendete WordPress.

Von der Idee her ist Flock ein mächtiger Browser, und obwohl er sich noch im Beta-Stadium befindet, ist er schon benutzbar. Wo sind allerdings die Schwächen und warum wird er nicht mein Standardbrowser fürs Blogging werden?

Flock hat Probleme wenn es um das Erstellen von Posts geht. Entweder werden Web-Snippets nicht als Link eingesetzt oder der Link wird nicht ordentlich beendet. Dazu kommt, dass die “alt”-Tags nicht veränderbar sind und der von Flock produzierte Code noch weiter hinter dem von zum Beispiel WordPress ist.

Gleichzeitig ist er von der Handhabung noch nicht vollständig durchdacht. Erstellt man zum Beispiel gerade einen Beitrag und hat das Browserfenster geschlossen, kann man kein neues Browserfenster öffnen, es wird von Flock einfach nicht angeboten. Man muss dann erst den Beitrag abspeichern und alle Fenster schliessen.
Dies und mehrere andere Kleinigkeiten machen Flock noch nicht für mich nutzbar, auch wenn ich von dem Konzept her begeistert bin und den Entwicklern alles Gute wünsche.

Eine weitere Review findet ihr bei apfelquak unter dem Titel Flock – Der “Soziale Browser”, geschrieben von Amy. Martin hat in seinem Blog eine Review zum Bloggen mit TextMate veröffentlicht, allerdings ist mir das Tool mit knapp 40$ zu teuer und die Wahrscheinlichkeit, dass es das Ultimate Tag Warrior Plugin von Christine Davis unterstützt, ist sehr gering.